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Unterhaltungssoftware ist ein Milliarden Markt

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Branchendaten

Der deutsche Markt für Videospiele befindet sich weiterhin auf einem Wachstumskurs. Ihn kennzeichnen große Zuwächse bei Online- und Mobilspielen, eine zunehmende Marktdurchdringung der Konsolengames und steigende Umsätze aus dem Verkauf von Computerspielen.

Entsprechend einer Studie der BIU stieg 2008 der Umsatz der deutschen Computerspieleindustrie um 14 Prozent. Insgesamt erwirtschaftete der Industriezweig 1,57 Milliarden Euro aus fast 56 Millionen verkaufter Spiele. Deutlicher Antreiber der Games-Branche sind die Konsolenspiele mit einem Umsatz von 744 Millionen Euro, 200 Millionen Euro mehr als 2007. Ebenfalls steigend sind die Verkaufszahlen von Handheldspielen. 13 Millionen Stück gingen über den Ladentisch und erwirtschafteten ein Umsatz 384 Millionen Euro, ein Plus von 20 Millionen Euro zum Vorjahr. Einzig der Bereich der PC-Spiele scheint sich rückläufig zu entwickeln. Dennoch setzte die Sparte 2008 438 Millionen Euro um (2007: 471 Millionen Euro).

Auch demografisch verändert sich die Games-Branche zunehmend. Weg vom Nischendasein werden Videospiele massenkompatibel und sind geschlechterübergreifend attraktiv. Laut der BIU ist 2009 jeder dritter Spieler eine Frau.

Eine aktuelle Studie der Wirtschaftsprüfung- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) sagt  der deutschen Games-Branche für 2009 ein Wachstum von 5,8 Prozent voraus. Demnach erwartet PwC für das laufende Jahr Ausgaben für Computer- und Videospiele in Höhe von rund 2,9 Mdr. Dollar, 2013 sieht das Unternehmen sogar ein Umsatz von 3,7 Mrd. Dollar für die realistisch.

Stärkstes Wachstumspotenzial besäßen der Studie entsprechend die Segmente Onlinespiele (11,6 Prozent) und Wireless Games (10,5 Prozent), wichtigster Umsatzbringer bleiben die Spiele für stationäre und mobile Konsolensysteme.

In Zukunft wird die In-Game-Werbung zunehmend an Bedeutung gewinnen. PwC erwartet bis 2013 in Westeuropa Umsätze in Höhe von 744 Mio. Dollar, 2008 waren es 371 Mio. Dollar.

 

(Stand:08/2009)

Games-Cluster Hamburg

In Hamburg hat sich ein Games-Cluster mit einem erheblichen Potenzial für internes und externes Wachstum gebildet. Dies belegen die folgenden Zahlen:

  • Innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette (Entwickler, Publisher, technische Dienstleister, Fachanwälte, Fachjournalisten etc.) sind in Hamburg rund 2.150 Personen in der Games-Branche tätig. 2004 wurden 800 Mitarbeiter gezählt.
  • Etwa 150 Unternehmen in Hamburg beschäftigen sich mit dem Thema Computerspiele.
  • Zum "Inneren Kern" der Branche zählen die Entwickler und Publisher. Davon haben etwa 63 Unternehmen ihren Sitz in Hamburg.

Neben dem quantitativen Aspekt  besteht die Stärke des Hamburger Games-Clusters vor allem aber auch in der Qualität der Hamburger Unternehmen: Der Publisher dtp entertainment gehört zu den erfolgreichsten Anbietern im deutschsprachigen Raum.  Internationale Unternehmen wie Eidos oder Codemasters haben ihren Deutschlandsitz in Hamburg. Auch im Bereich Development verfügt Hamburg mit Bigpoint, 49Games und InnoGames über Topunternehmen. Spezialisierte Dienstleister wie Flashpoint im Bereich Distribution oder die Fachzeitschrift Computer Bild Spiele, die über  die größte Spieleredaktion Europas verfügt, ergänzen das Portfolio der Gamecity perfekt.

(Stand: 08/2010) 

Mehr als 2.000 Arbeitsplätze in der Gamecity Hamburg

Im vergangenen Jahr entstanden 227 neue Arbeitsplätze in Hamburg. Bis Ende 2010 sollen weitere 378 hinzukommen.

Auch 2010 behauptet die Hansestadt Hamburg ihren Anspruch als Deutschlands führender Games-Standort. Die Zahlen der diesjährigen Branchenbefragung belegen ein kontinuierliches Wachstum der lokalen Computerspiele-Industrie und einen Anstieg der Beschäftigtenzahlen. Erstmalig seit der ersten Erhebung der Branchenzahlen 2004 stieg die Anzahl der festangestellten Mitarbeiter auf über 2.000. Hinzu kommen über 400 Freelancer und mehr als 500 Angestellte Hamburger Firmen, die in Niederlassungen außerhalb der Elbmetropole arbeiten.

Für weitere Informationen clicken Sie hier.

 

Spielen im Netz

Studie des Hans-Bredow-Instituts zu Online-Games

Im Zuge der gesellschaftlichen Etablierung des Internets verbreiten sich auch digitale Spiele, die im oder über das Datennetzwerk genutzt werden. Die Studie thematisiert die Bandbreite des Phänomens und beleuchtet Onlinespiele aus verschiedenen Perspektiven, um eine differenzierte Auseinandersetzung mit den Potenzialen und Herausforderungen von Onlinespielen zu ermöglichen.

Die Studie zum Download finden Sie hier.

Deutscher Markt für Videospiele

German Entertainment & Media Outlook 2007-2011

Die jährlich aktualisierte Studie von PricewaterhouseCoopers sieht den Umsatz der deutschen Medienbranche in den Jahren 2007 bis 2011 durchschnittlich um 3,0 Prozent jährlich steigen.

Für die Video- und Computerspielbranche wird in den kommenden Jahren das stärkste Wachstum innerhalb des Mediensektors prognostiziert: Jährlich 6,6 Prozent.

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