Branchenbefragung gamecity:Hamburg 2012
Wie aus der gamecity:Hamburg-Arbeitsmarktumfrage 2012 hervorgeht, waren zum Erhebungszeitpunkt 3.016 Festangestellte in insgesamt 155 Unternehmen beschäftigt. Seit August 2011 sind 506 neue Arbeitsplätze hinzugekommen. Damit baute die Gamecity Hamburg ihre Position als Deutschlands führender Standort der digitalen Spiele-Industrie weiter aus. Bei der Umfrage wurden nur jene Unternehmen berücksichtigt, die mindestens die Hälfte ihres Umsatzes in der Games-Branche erzielen und somit Bestandteil der "Wertschöpfungskette Games" sind.
Die "Wertschöpfungskette Games" in Hamburg
Mit 155 Unternehmen in der „Wertschöpfungskette Games" ist die Anzahl der Betriebe in 2012 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um neun gestiegen. Wie in den vergangenen Jahren bildeten die Developer und Publisher mit 85 Unternehmen die größte Gruppe der Wertschöpfungskette.

Entwicklung der Arbeitsmarktzahlen in der Gamecity Hamburg
In der ersten Erhebung im Jahr 2004 wurden etwa 800 Mitarbeiter gezählt. Seitdem wuchs die lokale Branche rasant. 2011 waren bereits mehr als drei Mal so viele Beschäftigte mit einem festen Arbeitsvertrag in der Hamburger Games-Branche tätig. In der Befragung von 2012 gaben die Unternehmen an bis zum Jahresende 410 weitere Stellen zu schaffen. Freelancer und Angestellte Hamburger Firmen, die in Niederlassungen außerhalb der Stadt arbeiten, wurden gesondert erhoben. Werden diese miteinbezogen, waren bereits zum Erhebungszeitpunkt 4.001 Personen in der Games-Branche in Hamburg tätig.
Weitere Ergebnisse aus der Branchenumfrage 2012 finden Sie hier.
Marktzahlen für Deutschland
In Deutschland arbeiten dem Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU) zufolge rund 10.000 Personen in den 686 Unternehmen der Games-Industrie. Der Industriekompass Games vom BIU erfasst bundesweit 216 Entwicklerstudios, 128 Publisher, 283 Dienstleister, 100 Games-Medien, 87 öffentliche Einrichtungen und 54 Aus- und Weiterbildungsstätten.
Verkaufs- und Umsatzzahlen 2012
2012 wurden in Deutschland 73,7 Millionen Computer- und Videospiele verkauft, was im Vergleich zum Vorjahr einer Steigerung von 4 Prozent entspricht. Das erzielte Umsatzvolumen in 2012 betrug 1,85 Mrd. Euro - ein Minus von 7 Prozent im Vergleich zu 2011 (1,99 Mrd. Euro). Berücksichtigt wurden die Einnahmen durch den Verkauf von Datenträgern und Downloadtiteln (PC, Konsole, Mobile), virtueller Zusatzinhalte sowie Abonnements und Premium-Accounts für Online- und Browserspiele. Der Löwenanteil des erzielten Umsatzvolumens resultierte aus dem Verkauf von Datenträgern und Downloadtiteln (1,51 Mrd. Euro). Die Umsätze aus dem Verkauf von Ingame-Items (124 Mio. Euro) und dem Online- und Browserspielegeschäft (124 Mio. Euro) trugen rund 19 Prozent zum Gesamtumsatz bei.
Quelle: www.biu-online.de/de/fakten/marktzahlen.html (Stand 03/2012)
⇒ Weitere Informationen erhalten Sie auch beim G.A.M.E. - Bundesverband der Computerspielindustrie e.V.
