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Games Lift: Leif Gutowski spielt mit verfluchten Sammelkarten

Seine Idee klingt originell. Lernt man den Menschen dahinter kennen, versteht man, wo sie herkommt. „Encaged & Ungraded“ passt nicht nur in den Zeitgeist, sondern auch zu seinem Schöpfer.

Wenn Leif Gutowski sein Spiel erklärt, ergibt sich eines folgerichtig aus dem anderen. Alles hat einen Grund. Wie er auf die Idee gekommen ist, ein Spiel über Karten zu entwickeln? Er gestikuliert zur Zimmerwand: Da hängen noch eingerahmte Sammelkarten, mit denen er früher viel gespielt hat. „Seit bestimmt 15 Jahren sind die hinter der Glasscheibe.“ 

Wie man die eigenen Interessen so verpackt, dass auch andere genauer hinschauen, das hat Leif offenkundig gut verstanden. Er begeistert sich für Horror. Er schaut gerne Indie-Spiele-Streams. Er hat früher viel mit Sammelkarten gespielt. Mit „Encaged & Ungraded“ bringt er alle diese Elemente auf einem Schreibtisch zusammen. 

Sammelkarten des Grauens 

Das Konzept ist erst einige Monate alt, aber dafür hat Leif bereits mehrere Jahre professionelle Erfahrung. Die Vision wirkt ausgesprochen klar, der Fortschritt am Projekt ist zügig gelaufen. Die Spielidee beschreibt Leif als „eine Mischung aus Anomalie-Horror und Job-Simulation“ – man sitzt an einem Schreibtisch, inspiziert Karten auf Echtheit und Qualität, aber auch auf gefährliche, versteckte Bedrohungen. Sie können nicht nur gefälscht sein, sondern auch verflucht. 

Inspiriert wurde das Projekt unter anderem von „Inscryption“. Ein Markiplier-Video, in dem der Creator nach mehr Horror-Spielen mit Karten verlangte, bestätigte Leif in seiner Idee. Außerdem passt Leifs Spiel zur wachsenden Zahl unheimlicher Jobs, die man in Indie-Games der letzten Jahre annehmen kann. Titel wie „Dollmare“, bei dem es vordergründig um Qualitätskontrolle in einer Puppenfabrik geht, sind für Leif eine weitere Inspiration. Doch sein Spiel dreht sich weniger um das Erkunden eines Arbeitsplatzes; es zoomt näher heran. Tief über den Tisch gebeugt geht es um die detailgenaue Inspektion von etwas, das schön illustriert ist, aber vielleicht auch lebensgefährlich. Einige Karten müssen versiegelt werden, damit nicht das ausbrechen kann, was in ihnen lauert. 

Leif kann die Idee einleuchtend erklären und begründen, warum der Maßstab realistisch ist. Erfahrung aus der Mitarbeit an anderen Projekten und eigene Versuche in Game Jams beeinflussen die Planung. Den Games Lift Inkubator hat er allerdings noch einmal als „Deep Dive in alle Bereiche“ erlebt – bisher lag der Fokus auf der eigentlichen Spielentwicklung. Jetzt holt er sich Rat zu anderen wichtigen Aspekten wie dem Marketing. 

Interaktive Geschenke 

Leif betont, wie schön das menschliche Miteinander im Inkubator sei. Das Zuhören und Annehmen von Rat ist ihm wichtig. Er ist überzeugter Teamworker, auch als Solo-Entwickler. Wenn er von seinem Werdegang und der Entstehung des Projektes erzählt, dann geht es immer wieder auch um den Ort, an dem das möglich ist: Er kommt aus Hamburg, hat hier die Ausbildung zum Fachinformatiker gemacht, hat an der HAW Hamburg weiter studiert. Er strickt schon lange an seinem Netzwerk. Bevor er sich mit seiner Idee beim Games Lift Inkubator beworben hat, beriet er sich mit Profis und Talenten der Branche, die er bei Ausbildung und Arbeit kennen gelernt hat – etwa mit „Map Map“-Entwickler Lukas Hort. 

Besonders freut sich Leif über die Hilfe von Nadine Oestreich. Die Illustratorin hat nicht nur das Key Artwork von „Encaged and Ungraded“ geschaffen, sondern ist für ihn eine wichtige Ratgeberin bei der Art Direction. Dass er bei seinem Projekt nicht nur auf sie, sondern auch auf andere Artists setzen will, gehört für ihn zum Reiz der Sache. Er selbst ist von der reinen Informatik auf die Spieleentwicklung umgestiegen, weil ihm die persönliche Begeisterung für seine Arbeit wichtig ist. Und wenn Leute sich inspirieren lassen, „ihren eigenen Spin einbringen“, wird das Projekt in seinen Augen besser. Anderen Einfluss zu geben ist für ihn ein „Kernaspekt, den ich an der Idee liebe.“ Und wenn alle von der Idee begeistert sind, wird das Spiel am Ende besser.

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